Armbäder

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    Armbad
    Beide Arme in das Wasser eintauchen, bis kurz unter die Achselhöhlen, wobei die Ellbogen rechtwinklig gebeugt sind. Anschließend wird das Wasser mit den Händen abgestreift und durch leichtes Schwingen der Arme für die Nacherwärmung gesorgt (ca. eine Minute).

    Hilfsmittel/Zusätze:
    Kaltes oder warmes Wasser, Armbadewanne oder sonstige Alternative wie z.B. Waschbe-cken; Zusätze: Kamille, Kleie, Zinnkraut, Moorlauge oder Fichtenextrakt.

    Durchführung:
    Beide Arme in das Wasser eintauchen, bis kurz unter die Achselhöhlen, wobei die Ellbogen rechtwinklig gebeugt sind. Anschließend wird das Wasser mit den Händen abgestreift und durch leichtes Schwingen der Arme für die Nacherwärmung gesorgt (ca. eine Minute).
    Man unterscheidet zwischen: kalten, warmen, ansteigenden und heißen Armbädern.
    Kalt: maximal 18 Grad. Warm: 36 bis 38 Grad. Es empfiehlt sich sehr, einen Kaltarmguss und Trockenbürsten daran anzuschließen. – Ansteigend: langsam von 35 auf 40/41 Grad steigern. Das ansteigende Armbad wirkt intensiver als das warme. – Heiß: 40 bis 41 Grad.
    Wechselarmbad: Zwei Gefäße, von denen eines warmes Wasser enthält (vier bis fünf Minuten eintauchen) und das andere kaltes Wasser (fünf bis zehn Sekunden eintauchen). Dies in zwei- bis dreimaligem Wechsel. Immer mit dem Kaltbad beenden.

    Dauer/Häufigkeit:
    Kaltes Armbad: maximal 30 Sekunden.
    Warmes Armbad: ca. 20 Minuten.
    Ansteigendes Armbad: bei Schweißausbruch abbrechen.
    Heißes Armbad: ca. 15 Minuten (oder bis zum Schweißausbruch).
    Wechselarmbad: gut 15 Minuten.

    Heilanzeigen:
    Kalt: Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Insektenstiche, Angina pectoris, Kreislaufstörungen, Arteriosklerose, nervöse und organische Herzstörungen, Abhärtung, Immunstimulation.
    Warm: Geschwüre, Wunden, Nagelbettenzündungen, Entzündungen der Lymphgefäße, Mus-kel- und Gelenkrheuma am Arm, allgemeine Herzbeschwerden, Asthma, Herzangst, chroni-sche Gelenkveränderungen, Gicht.
    Ansteigend und heiß: Angina pectoris, Herzkranzgefäße, Rheuma, Gelenkerkrankungen, ei-ternde Wunden, Asthma.
    Wechselarmbäder: bei Neigung zu kalten Händen und allgemeine Durchblutungsstörungen, Klimakteruim.

    Gegenanzeigen:
    Schwere Herz- und Hauterkrankungen.

    Quelle : https://www.oberstdorf.de/erholung/gesundheit/kneipp/armbad.html

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    Armbad
    Beide Arme in das Wasser eintauchen, bis kurz unter die Achselhöhlen, wobei die Ellbogen rechtwinklig gebeugt sind. Anschließend wird das Wasser mit den Händen abgestreift und durch leichtes Schwingen der Arme für die Nacherwärmung gesorgt (ca. eine Minute).

    Hilfsmittel/Zusätze:
    Kaltes oder warmes Wasser, Armbadewanne oder sonstige Alternative wie z.B. Waschbe-cken; Zusätze: Kamille, Kleie, Zinnkraut, Moorlauge oder Fichtenextrakt.

    Durchführung:
    Beide Arme in das Wasser eintauchen, bis kurz unter die Achselhöhlen, wobei die Ellbogen rechtwinklig gebeugt sind. Anschließend wird das Wasser mit den Händen abgestreift und durch leichtes Schwingen der Arme für die Nacherwärmung gesorgt (ca. eine Minute).
    Man unterscheidet zwischen: kalten, warmen, ansteigenden und heißen Armbädern.
    Kalt: maximal 18 Grad. Warm: 36 bis 38 Grad. Es empfiehlt sich sehr, einen Kaltarmguss und Trockenbürsten daran anzuschließen. – Ansteigend: langsam von 35 auf 40/41 Grad steigern. Das ansteigende Armbad wirkt intensiver als das warme. – Heiß: 40 bis 41 Grad.
    Wechselarmbad: Zwei Gefäße, von denen eines warmes Wasser enthält (vier bis fünf Minuten eintauchen) und das andere kaltes Wasser (fünf bis zehn Sekunden eintauchen). Dies in zwei- bis dreimaligem Wechsel. Immer mit dem Kaltbad beenden.

    Dauer/Häufigkeit:
    Kaltes Armbad: maximal 30 Sekunden.
    Warmes Armbad: ca. 20 Minuten.
    Ansteigendes Armbad: bei Schweißausbruch abbrechen.
    Heißes Armbad: ca. 15 Minuten (oder bis zum Schweißausbruch).
    Wechselarmbad: gut 15 Minuten.

    Heilanzeigen:
    Kalt: Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Insektenstiche, Angina pectoris, Kreislaufstörungen, Arteriosklerose, nervöse und organische Herzstörungen, Abhärtung, Immunstimulation.
    Warm: Geschwüre, Wunden, Nagelbettenzündungen, Entzündungen der Lymphgefäße, Mus-kel- und Gelenkrheuma am Arm, allgemeine Herzbeschwerden, Asthma, Herzangst, chroni-sche Gelenkveränderungen, Gicht.
    Ansteigend und heiß: Angina pectoris, Herzkranzgefäße, Rheuma, Gelenkerkrankungen, ei-ternde Wunden, Asthma.
    Wechselarmbäder: bei Neigung zu kalten Händen und allgemeine Durchblutungsstörungen, Klimakteruim.

    Gegenanzeigen:
    Schwere Herz- und Hauterkrankungen.

    Quelle : https://www.oberstdorf.de/erholung/gesundheit/kneipp/armbad.html

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