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    AKTIV GESUND WERDEN
    Yoga mit kranken Menschen –
    Yoga als Therapie
    Ein Vortrag von Dr. I. Dalmann
    anlässlich des Symposiums „Yoga für das 21. Jahrhundert“
    in Narbonne, Frankreich, Mai 1999.

    Wie mein Lehrer Desikachar nicht müde wird zu betonen, steht im Yoga der oder die
    Übende, in unserem Fall die kranke Person im Mittelpunkt, nicht ihre Krankheit und auch
    nicht die Person, die um Hilfe ersucht wurde. Mit großer Konsequenz hat der Yoga diese
    Idee allen Maßnahmen zu Grunde gelegt, die er anwendet. Wenn ich mir nun ansehe,
    wie der Yoga sich einem Menschen annähert, der dort nach Hilfe für seine Krankheit
    sucht, entdecke ich zunächst einmal viele Ähnlichkeiten mit dem ärztlichen Vorgehen.
    Die erste betrifft das aktive Eingreifen.

    Ein Kranker sucht Yogalehrer auf, damit diese auf ihre Art und Weise sich mit seinem
    Problem beschäftigen mögen. Wie umfangreich und wie konkret der Eingriff von Seiten
    der Yogalehrer ist, erkläre ich später am Beispiel der Arbeit, die ich zusammen mit meinen
    Kolleginnen und Kollegen in Berlin mache. Hier nur soviel: Als eine Antwort auf ihr
    Krank-Sein schlagen wir den Menschen, die zu uns kommen, ein Übungsprogramm vor,
    das sie zuhause regelmäßig praktizieren werden. Wir „verschreiben“ Ihnen also etwas,
    das ihr Krank-Sein positiv beeinflussen soll. Wir gehen dabei sogar soweit, anzuweisen,
    wie oft etwa die eine oder andere Übung wiederholt werden soll. Darüber hinaus kann
    es vorkommen, dass wir zum Beispiel einem Menschen mit Magenschmerzen auf eine
    dementsprechende Frage hin raten, dieses oder jenes Nahrungsmittel wie Kaffee oder
    scharfe Speisen wegzulassen. Yogalehrer und Yogalehrerinnen greifen also ein in die
    persönliche Sphäre ihres gegenüber.

    Soweit die Ähnlichkeit. Ein bedeutender Unterschied zur ärztlichen Handlung besteht
    jedoch darin, dass im Verständnis des Yoga diese Intervention nur als ein erster, wenn
    auch wichtiger Schritt gemeint ist. Der „Eingriff“ soll immer so gestaltet sein, dass er dem
    Yoga-Übenden ermöglicht, seine Situation besser zu verstehen und deshalb mehr und
    mehr Eigeninitiative zu entfalten. Die Intervention ist in diesem Sinne also begrenzt; ihr
    Ziel liegt in der Schaffung von Bedingungen, in denen ein Mensch in selbständigem
    Handeln positiv Einfluss nehmen kann auf sein Kranksein, seine Erkrankung.
    Unser Handeln als Yogalehrer ähnelt dem ärztlichen auch dort, wo wir ganz selbstverständlich
    den Kranken anweisen, etwas bestimmtes zu tun. Wir fordern zum Beispiel
    Menschen dazu auf, eine bestimmte Körperhaltung zu üben oder eine besondere Atemregulierung
    eine festgelegte Anzahl von Wiederholungen auszuführen. Wir geben
    genaue Anweisungen und wir bemühen uns um ihre Ausführbarkeit, weil wir uns besondere
    Wirkungen davon versprechen. Es existiert also die Idee des „Behandelns“, des Anweisens
    im Yoga. Wer jedoch einen kranken Menschen im Yoga unterrichtet, setzt alles
    daran, dass über kurz oder lang dieses Be“hand“eln für den Betroffenen eine geeignete
    Grundlage schafft, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

    YogalehrerInnen müssen akzeptieren, dass ihr Gegenüber zu Beginn der Beziehung
    abhängig ist von ihren Ratschlägen, ihren Angeboten. Die Verantwortung dafür liegt bei
    denen, die sie geben. Gleichwohl sind sowohl das Ziel wie auch die Mittel, die eine Yogalehrerin
    benutzt darauf ausgerichtet, diese Abhängigkeit so schnell wir möglich abzubauen.
    Sie dienen von Anfang an dazu, der Person mehr und mehr Kompetenz bezüglich
    der Verbesserung ihres Gesundheitszustands zu verleihen und sie zum selbstständigen
    Handeln zu ermutigen.

    Dass wir in diesem Punkt mit einem wachsenden Teil der Ärzteschaft durchaus am gleichen
    Strick ziehen, sollten wir im Interesse der kranken Menschen, die hier wie da Hilfe
    suchen, zur Kenntnis nehmen. Dort finden wir auch die ärztlichen Partner für unsere
    Yogaarbeit.

    Eine Arbeitsmethode des viniyoga

    In unserer Praxis in Berlin arbeiten wir seit 1987 auf der Basis des Yoga. Oft kommen die
    Menschen zu uns zum Yoga, weil sie krank sind. Der erste Kontakt mit ihnen geschieht
    in diesen Fällen in Form einer Konsultation, die zwei Ziele hat: Zum einen soll uns die
    Person dabei so viele Informationen und Eindrücke wie möglich vermitteln, zum anderen
    treffen wir unsererseits Vorbereitungen für eine wirkliche Kommunikation, welche die
    Basis der gemeinsamen Arbeit ist.

    Eine der notwendigen Bedingungen für unsere Arbeit ist, Zeit zu haben. Ein kranker
    Mensch ist üblicher Weise beunruhigt und ängstlich. Auch in Gegenwart auch eines
    Yogalehrers, einer Yogalehrerin, die er um Hilfe ersucht, vergisst er, Sachen zu erwähnen,
    die ihm wichtig sind. Er versteht nicht alles, was gesagt wird, er traut sich nicht, nachzufragen.
    Es ist also vordringlich, ihm Zeit zu gewähren, sich auszudrücken; zu sagen, wie
    er sich während seiner Krankheit fühlt, wie er sie erlebt. Er muss Gelegenheit bekommen,
    seine Besorgnis loszuwerden.

    Daneben muss sich jemand mit uns wohl und frei fühlen können. Wenn wir Leute treffen,
    erklären sie uns oft als Erstes: „Ich habe einen Bandscheibenvorfall zwischen diesem und
    jenen Wirbel. Hier sind die Röntgenaufnahmen“ und sie legen ihre Akte ohne ein weiteres
    Wort zu verlieren auf den Schreibtisch. Das Erstaunen ist groß, wenn sie zur Antwort
    bekommen: „Wir werden uns das später gemeinsam ansehen. Im Moment bitte ich Sie
    darum, mir Ihr gesundheitliches Problem so zu beschreiben, wie Sie es erleben, was Ihnen
    dabei am meisten zu schaffen macht“. Auf diese Weise drücken wir unser Interesse an
    ihnen als Personen aus und äußern unmissverständlich unseren Wunsch: „Formulieren
    Sie aus ihrer eigenen, besonderen Erfahrung heraus, welche Bedeutung die Krankheit
    für Sie hat.“ Wenn uns jemand erzählt: „Das Treppensteigen mit einer Tasche erschöpft
    mich schon ab dem 2. Stock wegen der Schmerzen im rechten Bein völlig“ so ist das sehr
    hilfreich für das Finden eines Yogaprogramms am Ende der Konsultation. „Ich habe einen
    lateralen Bandscheibenvorfall zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel.“ dagegen
    gibt mir keinen konkreten Hinweis darauf, was ich als Yogalehrerin tun kann.

    Die erste Konsultation versorgt die Yogalehrerin und den Yogalehrer mit Informationen
    und bringt nicht selten den Klienten dazu, seine Krankheit etwas besser kennen zu lernen
    und ihre Begleitumstände noch einmal neu anzuschauen. Darüber hinaus bekommt
    er aber auch Yoga-Übungen mit auf den Weg, die er selbstständig üben wird. Es wird
    seine eigene und individuelle Erfahrung mit der Praxis sein, auf die wir das weitere
    Vorgehen aufbauen kann.

    Die während des ersten Gespräches gesammelten Informationen ermöglichen es den
    Yogalehrerinnen, eine vorläufige ungefähre Vorstellung von der Funktionsweise des Körpers
    mit seinen momentanen Einschränkungen und den Beschwerden dieses Menschen
    zu entwickeln. Darüber hinaus lässt sich ein erster Eindruck gewinnen, auf welche Weise
    die Krankheit diese Person bedrückt. Auch Übungen aus dem Yoga werden als „diagnostische“
    Kriterien benutzt: Die Person muss einige einfache Haltungen einnehmen wird
    dabei beobachtet.

    Ich sehe die nächsten zwei oder drei Begegnungen zwischen Yogalehrer und krankem
    Menschen als zweite Etappe des gesamten Prozesses von Gesundung. Sie erlauben beiden,
    das für die Yogaarbeit Wesentliche seines gesundheitlichen Problems zu identifizieren.
    Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Vor sechs Monaten kam eine ungefähr 35 Jahre alte Frau mit
    starken Rückenschmerzen zu mir, die sie nicht mehr schlafen ließen. Röntgenologisch
    war ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert worden. Ich schlug ihr eine fünfzehnminütige
    Praxis vor, die sie morgens und abends üben sollte. Sie machte sich sehr ernsthaft daran.
    Bei unserer zweiten Begegnung erzählte sie mir, dass sie sich nach der Morgenpraxis sehr
    gut fühlte; davor aber sei sie sehr steif, vielleicht sogar mehr als früher. Manchmal jedoch
    sei es morgens besser. Auf Befragen stellte sich heraus, dass ihr Befinden morgens besser
    war, wenn sie ihre Abendpraxis mal hatte ausfallen lassen. Ich wollte dieser Sache auf
    den Grund gehen und strich die Abendpraxis völlig. Daraufhin verbesserte auch sich ihr
    Befinden schon vor dem morgendlichen Üben.

    Der Bericht ihrer Erfahrung vermittelte mir ein besseres Verständnis der Dynamik ihres
    Rückenschmerzes; ihr eröffnete er einen Blick darauf, das alles, was sie im Alltag tut, von
    Bedeutung für ihr gesundheitliches Problem sein kann. Im weiteren Gespräch konnten
    wir daneben auch eine Beziehung herstellen zwischen ihrer Gewohnheit, spät zu Abend
    zu essen, und ihren morgendlichen Schmerzen.

    Die auf die Konsultation folgenden Begegnungen sind aus der Sicht der Klienten natürlich
    Teil ihrer „Behandlung“ – in diesem Fall eben eine Yogapraxis. Den Yogalehrerinnen
    und –lehrern helfen diese Begegnungen vor allem dabei, das besondere Problem dieses
    Mensch mehr und mehr zu verstehen, und eine immer passendere Antwort darauf mit
    den Mitteln des Yogas zu entwickeln. Wie das? Bei den zweiten und dritten Begegnungen
    erhalten wir sehr viele Zusatz-Informationen: die Betroffenen hatten in der Zwischenzeit
    reichlich Gelegenheit, sich in ihrem Üben eingehender zu beobachten. Die daraus
    resultierenden Erfahrungen sind dabei für den kranken Menschen aber mindestens
    genauso bedeutsamer wie für unterrichtende Person. Er hat nämlich die ersten Schritte
    hin zu etwas gemacht, was ich für das Wichtigste in diesem gesamten Prozess halte:
    Er erfährt – oft zum ersten mal in seinem Leben- dass er selbst aktiv zu seinem Heilungssprozess
    beitragen kann. Meine Aufgabe ist es dann, mit ihm auf diesem Weg weiter zu
    gehen.

    Eine Praxis „nach Maß“ und ihre Folgen

    Je öfter ich einen kranken Menschen wieder sehe, desto mehr erlaubt er mir Einblicke
    in viele Bereiche, die ihn betreffenden . Was ich dort erfahre macht es mir möglich, eine
    Praxis zusammenzustellen, die wirklich auf ihn passt, auf ihn zugeschnitten ist, im Idealfall
    wie ein Maßanzug. Dieser Punkt ist Grund legend für den Erfolg einer Praxis. Eine
    Praxis braucht also nicht spektakulär sein – sie muss nur auf die Person in ihrer besonderen
    Situation passen.

    Dazu gehört natürlich, dass ein Praxisvorschlag auch dem Temperament der Person
    entsprechen sollte. Ich möchte Ihnen ein Beispiel geben. Manchmal ist es sehr schwierig,
    für einen kranken Menschen, der sich immer zu viel zumutet, ein Programm zu entwickeln.
    Sein Alltag ist normalerweise voll gestopft bis obenhin mit Aktivitäten. Er sitzt
    keinen Moment still. Eigentlich hat er eine beruhigende Praxis nötig – wenn er körperlich
    erschöpft ist, vielleicht sogar eine, in der nicht all zuviel Bewegung passiert. Aber eine
    solche Praxis bringt er einfach nicht fertig. Hier braucht es oft Kompromisse, es muss verhandelt
    werden. Fast überflüssig, zu erwähnen, dass solche Verhandlungen nur auf der
    Basis eines gegenseitigen Vertrauens stattfinden können
    Wir alle wissen, dass auch die exzellentesten Yogaprogramme unwirksam bleiben, wenn
    sie von den Menschen nicht geübt werden, für die sie gemeint sind. Bleibt die oder der
    Betreffende aber dabei, so kommt im Allgemeinen jetzt eine Zeit, in der sich die Beschwerden
    bessern oder verschwinden.

    Selbstverständlich aber kann es auch immer mal zu Rückfällen kommen, oder der Mensch
    findet sich in einer neuen Krise wieder. Wir ermutigen die Übenden immer schon im voraus,
    in einem solchen Fall zunächst einmal selbstständig auf die erste oder zweite Praxis
    zurückzugreifen, die wir zusammen entwickelt hatten. Was nun passiert, ist aus unserer
    Sicht von größter Wichtigkeit: Der Betreffende versucht in aller Regel, selbstständig aus
    dem neuen Problem herauszukommen und bezieht sich dabei auf die Erfahrungen, die er
    im Laufe des Übungsprozesses gemacht hat.

    In meinen Augen zeigt sich hierin der größte Erfolg der von uns vorgeschlagenen
    „Behandlung“. Der Patient ist kompetenter geworden und sein Selbstvertrauen steigt
    zusehends.SCHWEIZER YOGA ZENTRUM – YOGA MIT KRANKEN MENSCHEN – YOGA ALS THERAPIE 6
    Und danach?

    Bis zu diesem Punkt ist die Geschichte die eines kranken Menschen, der bei eine Yogalehrerin
    nach der passenden „Behandlung“ gesucht und hoffentlich auch gefunden hat. Mit
    dem Verschwinden des gesundheitlichen Problems ist der Aspekt des „Behandelns“ in
    meiner Rolle als Yogalehrerin beendet. Ich habe jemandem in einer besonderen Lebenssituation
    ein Stück des Schatzes vermittelt, den Yoga zu bieten hat. Für mich selbst beinhaltet
    Yoga natürlich noch viele andere Möglichkeiten und Angebote, aber was für die
    betroffene Person danach folgt, ist offen: Manche Menschen sind mit dem neu gewonnenen
    Mehr an Gesundheit vollauf zufrieden, andere wollen nun auch in ihrer persönlichen
    Entwicklung weiterkommen. Die Voraussetzungen dafür sind gut: Sie waren ja auch bis
    jetzt schon nicht nur „Patienten“ im herkömmlichen Sinn sondern auch Lernende. Bei
    ihren Übungen ging es nämlich viel um Lernen: Sie lernten Übungen auf die richtige Weise
    zu praktizieren, lernten sich selbst und ihre Lebensumstände besser kennen, lernten,
    erste Anzeichen von Störung zu spüren und lernten, darauf angemessen zu reagieren.
    Wer für seinen weiteren Weg die Mittel des Yoga benutzen möchte, und das in einer Beziehung
    mit mir versuchen will, den kann ich beraten. Die Ziele einer weiteren Yogapraxis
    können so unterschiedlich sein wie es eben Menschen nun einmal sind: Manchmal bin
    ich als Yogalehrerin gefordert, die Rolle eines Spiegels einzunehmen, in dem sich jemand
    besser kennen lernen kann. Manchmal geht es darum, Vorschläge zu unterbreiten, wie
    sich bestimmte Fragen vom Yoga her angehen lassen und vieles mehr. Manchmal verweise
    ich Menschen, die Rat bei mir suchen, an andere Lehrer oder Lehrerinnen, wenn mir
    das passender scheint. Zuweilen besteht meine letzte Unterstützung in dem Prozess aber
    auch darin, jemandem zu helfen, einen für sie anderen gangbaren Weg zu finden. Das
    kann für den einen eine Psychotherapie sein, für die andere ein neuer oder alter Weg zu
    ihren kulturellen oder religiösen Wurzeln.

    Yoga für Kranke

    Das Wesentliche der Arbeit eines/einer YogalehrerIn in der Begegnung mit einem
    Kranken liegt also in Folgendem:

    » einer vertrauensvollen Kommunikation zwischen YogalehrerIn und ihrem Gegenüber
    als Grundlage für jeden Schritt im Heilungsprozess eines kranken Menschen. Ein großer
    Teil der Arbeit besteht darin, eine Beziehung aufzubauen, die Verstehen und ein offenes
    Sich-Mitteilen ermöglicht.

    » Für die Yoga Unterrichtenden geht es in dieser Situation darum, die natürlichen gesunden
    Ressourcen aufzuspüren, die in der betreffenden Person stecken. Heilung nimmt
    dort ihren Ursprung. Ausgehend von diesen kann ein kranker Mensch an sich arbeiten.
    Das Erkennen der Stärken, der gesunden Anteile eines Menschen ist nicht immer einfach,
    wenn das Leiden sehr im Vordergrund steht.

    » Für die Yoga Unterrichtenden geht es in dieser Situation darum, die natürlichen gesunden
    Ressourcen aufzuspüren, die in der betreffenden Person stecken. Heilung nimmt
    dort ihren Ursprung. Ausgehend von diesen kann ein kranker Mensch an sich arbeiten.
    Das Erkennen der Stärken, der gesunden Anteile eines Menschen ist nicht immer einfach,
    wenn das Leiden sehr im Vordergrund steht.

    » Ein kranker Mensch kann lernen zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist. Krankheit
    lässt sich nie sicher vermeiden. Chronische Leiden sind Teil des Lebens, Teil des Menschen
    geworden. Damit zu hadern hilft nicht weiter. Die Idee der Akzeptanz ist im
    Yoga genauso zentral wie die Überzeugung, dass vieles Leiden auch verhindert werden
    kann.

    » Es ist von entscheidender Bedeutung, dass ein kranker Mensch mehr und mehr Teil hat
    an den Maßnahmen, die ihn in seiner Krankheit betreffen. Nur so wird er in diesem
    Bereich wirklich kompetent sein. Der Yoga kennt dieses Ziel schon seit mehr als zweitausend
    Jahren und beschreibt es mit dem Sanskrit-Wort „svastha“: die Fähigkeit, für
    sich selbst einstehen zu können.

    » Es ist von entscheidender Bedeutung, dass ein kranker Mensch mehr und mehr Teil hat
    an den Maßnahmen, die ihn in seiner Krankheit betreffen. Nur so wird er in diesem
    Bereich wirklich kompetent sein. Der Yoga kennt dieses Ziel schon seit mehr als zweitausend
    Jahren und beschreibt es mit dem Sanskrit-Wort „svastha“: die Fähigkeit, für
    sich selbst einstehen zu können.

    » Die eigene Praxis des Yogalehrers, der -lehrerin verbessert seine/ihre Wahrnehmungsfähigkeit
    gegenüber dem Menschen, der im Yoga Hilfe sucht und ist deshalb ein unverzichtbares
    Element in dem gesamten Prozess.

    Quelle: https://www.viniyogazentrum.ch/downloads/Vortrag_Dr_Dahlmann.pdf

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