Radiobeitrag zur Verschlechterung der stationären Schmerztherapie in Hessen

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Unsere Gruppenleiterinnen Marion-Sybille Burk und Susanne Scharf-Diele waren vor Weihnachten 2019 in einem Beitrag von Radio RadaR Darmstadt zu hören. Hier wurde über die Situation stationärer Schmerztherapie in Hessen diskutiert. In den vergangenen Monaten kommt es immer öfter dazu, dass die Krankenkassen bzw. deren MDK in Hessen reihenweise multimodale stationäre Schmerztherapien ablehnen. Gerade diese ist bei CRPS von oberster Priorität, um eine Verschlechterung und Chronifizierung und sogar ein Springen des CRPS auf andere Extremitäten zu vermeiden oder zu verzögern. Nach Berichten von Dr. Andreas Böger aus den DRK Kliniken Nordhessen in Kassel werden auch den Schmerzklinken und -stationen in Hessen vom MDK massiv zugesetzt und es wurden zur Kosteneinsparung bereits drei Schmerzstationen im Bundesland Hessen geschlossen. Leider werden heutzutage oftmals helfende Schmerztherapien aus Kostengründen verneint, obwohl die Folgekosten eines spingenden CRPS ein Vielfaches höher sind, von möglichen Einschränkungen und Behinderungen gar nicht zu reden.

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crps

46 Jahre, CRPS linker Fuß, austherapiert, seit dem 17.3.2015 linksseitig Unterschenkelamputiert, seit 5/2016 CRPS rechter Fuß, am 11.11.2016 rechtsseitig Unterschenkelamputiert und schmerzarm, linke Hand seit 2018, rechte Hand seit 2019 betroffen